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Griesplatz, Graz (AT)

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Titel

Griesplatz Graz, Zwischen Markt und Meile

Typologie

Auslober*in

Jahr

Ort

Öffentlicher Raum

Mischnutzung

Denkmalschutz

Graz

Steiermark

Österreich

2026

Stadt Graz

Größe

Status

Visualisierung

Leistungen

k.A. ha

Teilnahme

pbr freiraum GmbH

Freiraumplanung

© pbr freiraum

Freiraumkonzept Das Freiraumkonzept sieht eine zweiteilige Zonierung des Platzes vor. Einerseits in den nördlichen, historisch anmutenden Griesmarkt als Freiraumgelenk sowie Auftakt Richtung Altstadt und andererseits die von kultureller Vielfalt geprägte Griesmeile als sich aufspannenden Freiraum zwischen den städtebaulichen Zeilen. Zonierungen reagieren dabei auf bestehende Bebauung, Baukulturen- bzw. Baualtersklassen und Nutzungen. Eine differenzierte Gestaltung führt zur Ausbildung eigenständiger Atmosphären. Mobilitätsangebote und Aufenthaltsmöglichkeiten verbinden dabei Markt und Meile. Klimagerecht gestalten Die klimatischen Verhältnisse am Griesplatz werden durch wirkungsvolle, artenreiche sowie resiliente Gehölztypologien und einen erhöhten Durchgrünungsgrad effektiv verbessert. Die stadtklimawirksamen Effekte von Kaltluftschneisen bleiben erhalten und die nächtliche Abkühlung wird gefördert. Zusätzlich sorgt ein nachhaltiges und präventives Regenwassermanagement nach dem Schwammstadt-Prinzip für eine Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels. Ein urbaner Raum wird zum biodiversen, klimawirksamen und zukunftsfähigen Erholungsraum. Partizipative Perspektiven Die experimentell-künstlerische Freiraumskulptur als Grundlage partizipativer Involvierungsprozesse verbindet Menschen, Raum und Stadtnatur und kann als Treffpunkt, Kommunikations- und Begegnungsort dienen. Ein markantes Ensemble verwebt den Griesplatz von der Griesmeile bis zum Griesmarkt mittels identitätsstiftender und gemeinschaftsfördernder Elemente. Der Platz wird zu einem Raum des Dialogs und der Begegnungen, der durch die Aneignung der Menschen vor Ort zu mehr Akzeptanz führt. Verbindende Kontraste Ein atmosphärischer und gestalterischer Kontrast der beiden Plätze schafft einen spannenden Dialog zwischen Historie und neuer, avantgardistischer Motive. Es findet sowohl eine Pointierung historischer Charakteristika in Form von Symbolik und kontextueller klassistischer Baukultur auf dem Griesmarkt statt als auch eine Einbettung moderner, skulpturaler Elemente auf der neu geschaffenen Griesmeile.

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© pbr freiraum

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