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"Auf zu neuen Ufern" Erlebbarkeit des Wupperufers (D)

V2_Blick_Richtung_Schlot.png

© pbr freiraum

Titel

"Auf zu neuen Ufern", Das Wupperfenster

Typologie

Öffentlicher Raum
Mobilität und Infrastruktur
Transformation

Kultur

Ort

Wipperfürth

Nordrhein Westfalen

Deutschland

Jahr

2026

Auslober*in

Hansestadt Wipperfürth

Größe

k. A.

Status

1. Preis

Kollaboration

DREWES + SPETH 

Beratende Ingenieure im Bauwesen, Tragwerksplanung

Leistungen

Freiraumplanung, Visualisierung

„Die Arbeit entwickelt einen insgesamt atmosphärischen und in wesentlichen Teilen überzeugenden Beitrag zur stadträumlichen Neuordnung. Besonders das „Wupperfenster“ wird als prägnante und qualitätvolle Idee gewürdigt, die eine hohe räumliche Qualität entfaltet, die Beziehung zum Wasser stärkt und dem Ort eine eigenständige Identität verleiht. Die Brücke ist als zurückhaltendes, schlankes und grundsolides Bauwerk konzipiert. Sie drängt sich im Stadtraum nicht in den Vordergrund, nimmt nur wenig Raum ein und überzeugt zugleich durch eine angemessene gestalterische Raffinesse.“

Auszug aus dem Preisgericht, Juli 2026

Konzeptherleitung Wupperfenster.jpg
02-352176-Präsentationsplan DIN A0 1 - Kopie.jpg

© pbr freiraum

Freiraumkonzept

Das Wupperfenster setzt sich aus den zwei Brücken und Uferseiten zusammen und verbindet als platzartiger Rahmen die Wipperfürther Altstadt mit der Landschaft am Fuße der Sanderhöhe, bildet den Auftakt zum postindustriellen Entwicklungsbereich des Radium-Lampenwerks und setzt die Platzabfolge von Marktplatz, Kirchplatz und Hausmannsplatz fort. Die neue Brücke und der denkmalgeschützte Übergang am Turbinenhaus schaffen ein spannungsvolles Ensemble. Auf der südlichen Uferseite öffnet sich die Wupper in Form einer Ufertreppe zur Stadt. Gespiegelt von einer naturnahen Böschung auf der nördlichen Seite entstehen dadurch im Bereich des Wupperfensters differenzierte Freiraumqualitäten. Beide Brücken ermöglichen es komfortabel über die Wupper zu queren. Öffnungen an den Uferseiten und Aussichten von den Brücken Richtung Schlot, Pfarrkirche und Sanderhöhe stärken Sichtbeziehungen, um über die Wupper sehen zu können. Als kulturhistorische Erinnerung fördert eine Gewässerraue mit Trittsteinen das Momentum wieder über die Wupper furten zu können. Es entsteht ein identitätsstiftender Bewegungs- und Erlebnisraum am Wasser – das Wupperfenster.

© pbr freiraum

© pbr freiraum / DREWES+SPETH

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